Carlo Goldstein Dirigent

Carlo Goldstein Dirigent

Highlights der Saison 2019/20 waren die Saisoneröffnung an der Sydney Opera mit La Bohème, eine Neuproduktion von Guglielmo Tell an den Theatern des OperaLombardia-Verbundes und am Teatro Verdi in Pisa sowie eine konzerante Cavalleria rusticana mit Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak in Palermo – als einzige Opernaufführung im Rahmen des Sommerfestials „Sotto una nuova luce“ am Teatro Massimo. Goldstein wurde daraufhin sofort für die Saison 2020/21 wiedereingeladen. Für die kommenden Saisons sind wir mit dem BBC Philharmonic über Goldsteins Debüt im Gespräch, mit der Sydney Opera über eine Wiedereinladung, mit dem Haifa Symphony Orchestra über eine Neuproduktion von L'elisir d'amore und mit diversen italienischen Opernhäusern und Orchestern.

Vertretung: Generalmanagement

Gesamte Bio anzeigen Zurück zum Intro     Download Bio    

Highlights der Saison 2019/20 waren die Saisoneröffnung an der Sydney Opera mit La Bohème, eine Neuproduktion von Guglielmo Tell an den Theatern des OperaLombardia-Verbundes und am Teatro Verdi in Pisa sowie eine konzerante Cavalleria rusticana mit Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak in Palermo – als einzige Opernaufführung im Rahmen des Sommerfestials „Sotto una nuova luce“ am Teatro Massimo. Für die kommenden Saisons sind wir mit dem BBC Philharmonic über Goldsteins Debüt im Gespräch, mit der Sydney Opera über eine Wiedereinladung, mit dem Haifa Symphony Orchestra über eine Neuproduktion von L'elisir d'amore und mit diversen italienischen Opernhäusern und Orchestern.

2018 stand Carlo Goldstein erstmals am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden (mit Werken von Schönberg, Weber und Mendelssohn) und debütierte an der Sydney Opera mit Carmen sowie beim Daegu International Opera Festival in Korea mit Turandot. Nach einem Sinfoniekonzert mit Werken von Cresta, Prokofjew, Mahler und Rota wurde Goldstein am Teatro Petruzzelli in Bari für eine Neuproduktion von La Traviata wiedereingeladen. Seit 2014 führen ihn Wiedereinladungen regelmäßig nach Korea, zuletzt zum Seoul Arts Center und Busan Arts Center mit Madama Butterfly und La Traviata und zum Daegu Opera House mit Pagliacci.

In den letzten Spielzeiten dirigierte Goldstein in Italien am Teatro La Fenice in Venedig und an den Opernhäusern von Brescia, Como, Cremona, Livorno, Lucca, Pavia, Pisa und Reggio Emilia Werke wie Adriana Lecouvreur, Un ballo in maschera, La Bohème, Carmen, Così fan tutte, Turandot sowie Pagliacci beim Sommerfestival des Teatro Sociale di Como – eine Produktion, die mit dem renommierten Abbiati-Preis ausgezeichnet wurde. Beim Festival della Valle d'Itria leitete Goldstein die Uraufführung von L'Orfeo. Immagini di una lontananza von Daniela Terranova, basierend auf Luigi Rossis L’Orfeo von 1642.

Neben Sinfoniekonzerten in Italien z.B. beim Orchestra del Maggio Musicale führten ihn Einladungen auch zu Orchestern in Israel und Russland, u.a. zum Staatlichen Symphonieorchester St. Petersburg und zum Eremitage-Sinfonieorchester.

Zusätzlich zu seiner musikalischen Ausbildung (u.a. am Salzburger Mozarteum und am Royal College of Music London) erwarb Goldstein einen Abschluss in Philosophie (Ästhetik) an der Universität Mailand. Er hat mehrere Artikel über Ästhetik und Musikgeschichte veröffentlicht. 2009 wurde Carlo Goldstein beim Internationalen Dirigentenwettbewerb in Graz mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Ein Portrait über ihn wurde in der Notevoli-Reihe vom Sender Classica produziert und auf Sky Italia ausgestrahlt. Omer Meir-Wellber entdeckte Goldstein als außerordentliches Talent und machte ihn zunächst zu seinem Assistenten in Valencia und Wien. Inzwischen verbindet beide eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Carlo Goldstein erforscht die Werke, die er dirigiert, sehr gründlich. In der musikalischen Umsetzung sind ihm Lebendigkeit und Kohärenz wichtiger als Interpretations-Traditionen. Seine Interpretationen sind voller Wärme und Sensibilität und entfalten ihren besonderen Charme ohne falsche Erhabenheit. Opern dirigiert er meist auswendig, trägt seine Sänger dabei auf Händen und leitet sie und das Orchester mit sprühender Vitalität. Goldstein ist nicht nur ein versierter Dirigent italienischer Opern, sondern verfügt auch über eine profunde Kenntnis des – selbst entlegenen – sinfonischen Repertoires. Als Verfechter der zeitgenössischen Musik hat er zahlreiche Erstaufführungen von Werken italienischer und internationaler Komponisten geleitet, so unter anderem beim Milano Musica Festival oder mit dem MDI Ensemble.

Gesamte Bio anzeigen Zurück zum Intro     Download Bio