Carlo Goldstein Dirigent

Carlo Goldstein Dirigent

Highlights der Saison 2019/20 waren die Saisoneröffnung an der Sydney Opera mit La Bohème und eine Neuproduktion von Guglielmo Tell an den Theatern des OperaLombardia-Verbundes und am Teatro Verdi in Pisa. In den kommenden Saisons wird Goldstein als Gastdirigent beim BBC Philharmonic debütieren, zum Teatro Massimo Palermo und an die Sydney Opera zurückkehren und eine Neuproduktion von L'elisir d'amore mit dem Haifa Symphony Orchestra dirigieren.

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Highlights der Saison 2019/20 waren die Saisoneröffnung an der Sydney Opera mit La Bohème und eine Neuproduktion von Guglielmo Tell an den Theatern des OperaLombardia-Verbundes und am Teatro Verdi in Pisa. In den kommenden Saisons wird Goldstein als Gastdirigent beim BBC Philharmonic debütieren, zum Teatro Massimo Palermo und an die Sydney Opera zurückkehren und eine Neuproduktion von L'elisir d'amore mit dem Haifa Symphony Orchestra dirigieren.

2018 stand Carlo Goldstein erstmals am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden (mit Werken von Schönberg, Weber und Mendelssohn) und debütierte an der Sydney Opera mit Carmen sowie beim Daegu International Opera Festival in Korea mit Turandot. Nach einem Sinfoniekonzert mit Werken von Cresta, Prokofjew, Mahler und Rota wurde Goldstein am Teatro Petruzzelli in Bari für eine Neuproduktion von La Traviata wiedereingeladen. Seit 2014 führen ihn Wiedereinladungen auch regelmäßig nach Korea, zuletzt zum Seoul Arts Center und Busan Arts Center mit Madama Butterfly und La Traviata und zum Daegu Opera House mit Pagliacci.

In den letzten Spielzeiten dirigierte Goldstein in Italien am Teatro La Fenice in Venedig und an den Opernhäusern von Brescia, Como, Cremona, Livorno, Lucca, Pavia, Pisa und Reggio Emilia Werke wie Adriana Lecouvreur, Un ballo in maschera, La Bohème, Carmen, Così fan tutte, Turandot sowie Pagliacci beim Sommerfestival des Teatro Sociale di Como – eine Produktion, die mit dem renommierten Abbiati-Preis ausgezeichnet wurde. Beim Festival della Valle d'Itria leitete Goldstein die Uraufführung von L'Orfeo. Immagini di una lontananza von Daniela Terranova, basierend auf Luigi Rossis L’Orfeo von 1642.

Neben Sinfoniekonzerten in Italien z.B. beim Orchestra del Maggio Musicale führten ihn Einladungen auch zu Orchestern in Israel und Russland, wo er u.a. das Staatliche Symphonieorchester St. Petersburg und das Eremitage-Sinfonieorchester dirigierte.

Zusätzlich zu seiner musikalischen Ausbildung (u.a. am Salzburger Mozarteum und am Royal College of Music London) erwarb Goldstein einen Abschluss in Philosophie (Ästhetik) an der Universität Mailand. Er hat mehrere Artikel über Ästhetik und Musikgeschichte veröffentlicht. 2009 wurde Carlo Goldstein beim Internationalen Dirigentenwettbewerb in Graz mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Ein Portrait über ihn wurde in der Notevoli-Reihe vom Sender Classica produziert und auf Sky Italia ausgestrahlt. Omer Meir-Wellber entdeckte Goldstein als außerordentliches Talent und machte ihn zunächst zu seinem Assistenten in Valencia und Wien. Inzwischen verbindet beide eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Carlo Goldstein erforscht die Werke, die er dirigiert, sehr gründlich. In der musikalischen Umsetzung sind ihm Lebendigkeit und Kohärenz wichtiger als Interpretations-Traditionen. Seine Interpretationen sind voller Wärme und Sensibilität und entfalten ihren besonderen Charme ohne falsche Erhabenheit. Opern dirigiert er meist auswendig, trägt seine Sänger dabei auf Händen und leitet sie und das Orchester mit sprühender Vitalität. Goldstein ist nicht nur ein versierter Dirigent italienischer Opern, sondern verfügt auch über eine profunde Kenntnis des – selbst entlegenen – sinfonischen Repertoires. Als Verfechter der zeitgenössischen Musik hat er zahlreiche Erstaufführungen von Werken italienischer und internationaler Komponisten geleitet, so unter anderem beim Milano Musica Festival oder mit dem MDI Ensemble.

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