Steven Isserlis Cello

Steven Isserlis Cello

"I don’t think you will ever hear a more spine-tingling performance " - Presto Classical

Steven Isserlis genießt eine Karriere als Solist, Kammermusiker, Autor, Pädagoge und Gast-Radiomoderator. Aktuelle Highlights umfassen einen kompletten Zyklus der Bachschen Cellosuiten in der Wigmore Hall, ein Sonderkonzert mit Sir András Schiff im Beethovenhaus in Bonn auf Beethovens eigenem Cello, die Premiere der Orchesterversion von Thomas Adès’ Lieux retrouvés unter der Leitung des Komponisten in Luzern, bei den BBC Proms und mit dem Los Angeles Philharmonic, einen Beethoven-Zyklus mit Robert Levin beim Edinburgh-Festival und sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Salzburger Mozartwoche. Kürzlich präsentierte er auf BBC Radio 4 die Dokumentation ‘Finding Harpo’s Voice’ über Harpo Marx, einem seiner ganz persönlichen Helden. Isserlis’ mit Preisen gekrönte Diskographie umfasst u.a. die Bachschen Cellosuiten (für Hyperion); die Beethoven-Werke für Cello und Klavier mit Robert Levin und die Cellokonzerte von Elgar und Walton mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Paavo Jarvi. Im September 2016 veröffentlichte Sony Classics seine Neueinspielung von Brahms’ Doppelkonzert mit Joshua Bell. Steven Isserlis hat zwei populäre Kinderbücher über das Leben der großen Komponisten geschrieben. Sein neuestes Buch, der von ihm kommentieren und erweiterten Musikalischen Haus- und Lebensregeln von Robert Schumann erschien im August 2016 als Advice to Young Musicians bei Faber and Faber. Seit 18 Jahren ist Isserlis künstlerischer Leiter des internationalen Musikerseminars im Prussia Cove in Cornwall. Steven Isserlis, Commander of the British Empire, ist einer von nur zwei lebenden Cellisten, die in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen wurden.

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Der britische Cellist Steven Isserlis wird weltweit für seine stupende Technik und Musikalität geschätzt und ist nicht nur ein herausragender Solist und Kammermusiker, sondern auch ein begabter Pädagoge und Autor.

Als Solist tritt er mit den weltweit renommiertesten Orchestern und Dirigenten auf. Konzerte mit Kammerorchestern wie z.B. dem Mahler Chamber Orchestra oder der Deutschen Kammerphilharmonie leitet er mit klassischem Repertoire oft selber vom Cello aus. Als Kammermusiker und mit seinen Recitals ist er ständiger Gast der wichtigsten Konzertsäle der Welt wie der Wigmore Hall, des 92. St Y in New York und bei Festivals wie in Salzburg und Verbier, für die er immer wieder Programme zu unterschiedlichsten Themen zusammenstellt, z.B. zu Erkundungen tschechischer Musik, der Lehrer-Schüler-Beziehungen zwischen Saint-Saëns, Fauré und Ravel, der Affinität des Cellos zur menschlichen Stimme, zu Aspekten von Robert Schumanns Leben und Musik, der Musik von Serge Tanejew (Tschaikowskys geliebtem Schüler, der wiederum Stevens Großvater, Julius Isserlis, unterrichtete) oder Im Schatten des Krieges, einer vierteiligen Reihe anlässlich des 100. Jahrestages zum Beginn des Ersten bzw. 75. Jahrestages des Zweiten Weltkriegs. Er musiziert regelmäßig mit befreundeten Kammermusikpartnern wie Joshua Bell, Pamela Frank, Janine Jansen, Tabea Zimmermann und Pianisten wie Jeremy Denk, Alexander Melnikov und Denes Varjon.

Aktuelle und kommende Highlights umfassen einen kompletten Zyklus der Bachschen Cellosuiten in der Wigmore Hall, Recitalprogramme mit Ian Bostridge, Stephen Hough, Robert Levin und Richard Egarr, ein Sonderkonzert mit Sir András Schiff im Beethovenhaus in Bonn auf Beethovens eigenen Instrumenten, seine Ernennung zum Guest Artistic Leader des Norwegian Chamber Orchestra, eine Europatournee mit der Academy of St Martin in the Fields und Joshua Bell, ausgedehnte Recital-Tourneen in den USA, Australien und Asien mit Connie Shih, die Premiere der Orchesterversion von Thomas Adès’ Lieux retrouvés unter der Leitung des Komponisten in Luzern, bei den BBC Proms und mit dem Los Angeles Philharmonic, Konzerte mit Haydns C-Dur-Konzert mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Adam Fischer, Prokofjews Konzert op. 58 mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski und sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern in Salzburg im Rahmen der Mozartwoche.

Steven Isserlis’ großes Interesse an historischer Aufführungspraxis hat ihn mit den führenden Barockorchestern zusammengeführt. Oft gibt Isserlis Recitals zusammen mit Cembalo oder Fortepiano. Zusammen mit Robert Levin, der dabei Original-Instrumente und Repliken aus dem frühen 19. Jahrhundert benutzt, führt er alle Werke von Beethoven für Cello und Klavier auf, mit dem Cembalisten Richard Egarr Bachs Gamben-Sonaten und Sonaten von Händel und Scarlatti.

Aber Isserlis ist auch ein begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik und hat mit Komponisten wie John Tavener, Wolfgang Rihm, Thomas Adès und György Kurtág an neuen Werken gearbeitet bzw. sie uraufgeführt wie u.a. Taveners The Protecting Veil, Rihms Concerto in One Movement, Adès’ Lieux retrouvés, Kurtágs For Steven, Stephen Houghs Sonata for Cello and Piano, Left Hand (Les Adieux), David Matthews' Concerto in Azzurro und Werke für Cello und Klavier von Olli Mustonen.

Steven Isserlis’ Bücher für Kinder über das Leben der großen Komponisten – Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf und dessen Fortsetzung Warum Händel mit Hofklatsch hausierte – sind auf Deutsch bei Rüffer & Rub erschienen. Sein neuestes Buch, der von ihm kommentieren und erweiterten Musikalischen Haus- und Lebensregeln von Robert Schumann erschien im August 2016 auf englisch als Advice to Young Musicians bei Faber and Faber. Außerdem hat er drei musikalische Geschichten für Kinder geschrieben, Little Red Violin, Goldiepegs and the Three Cellos und Cindercella, mit Musik von Oscar-Preisträgerin Anne Dudley (veröffentlicht bei der Universal Edition, Wien). Isserlis gibt oft Konzerte für Kinder, im 92nd Street Y in New York präsentierte er einige Jahre lang sogar eine eigene Serie. Als Pädagoge gibt Steven Isserlis regelmäßig Meisterkurse in der ganzen Welt. Er ist seit 18 Jahren künstlerischer Leiter des internationalen Musikerseminars im Prussia Cove in Cornwall.

Daneben ist er auch ein gefragter Gastautor von Publikationen wie dem Gramophone Magazine, dem Daily Telegraph, dem Guardian oder dem Strad Magazine. Regelmäßig tritt er im BBC Radio auf, als Gastmoderator bei Programmen wie Today, Soul Music, von Saturday Classics mit einer Dokumentation über das Leben Robert Schumanns oder, wie zuletzt auf BBC Radio 4, mit der Dokumentation ‘Finding Harpo’s Voice’ über Harpo Marx, einem seiner ganz persönlichen Helden.

Isserlis’ Gesamtaufnahme der Solo-Cellosuiten von J.S. Bach wurde seitens der Kritiker in den höchsten Tönen gelobt und war sowohl Instrumental Album of the Year des Gramophone Magazines, als auch Critic’s Choice bei den Classical Brits. Weitere aktuelle CD-Erscheinungen umfassen Cellokonzerte von von Elgar, Walton, Gustav und Imogen Holst mit dem Philharmonia Orchestra unter Paavo Järvi für Hyperion, Prokofjew und Schostakowitsch mit dem hr-Sinfonieorchester (ebenfalls unter Paavo Järvi), eine CD mit Dvořáks Cellokonzert mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding, die Gesamtaufnahme der Werke für Violoncello von Beethoven mit Robert Levin am Fortepiano - ausgewählt für den Deutschen Schallplattenpreis, Recital-CDs mit Richard Egarr, Stephen Hough, Thomas Adès und – für den Grammy nominiert – mit Olli Mustonen (mit Martinů-Sonaten). Im September 2016 veröffentlichte SONY Classical ein Brahms-Album inklusive des Doppelkonzerts mit Joshua Bell und des H-Dur-Klaviertrios in der Version von 1854 mit Joshua Bell und Jeremy Denk.

Steven Isserlis, Commander of the British Empire (CBE), erhielt den Schumann-Preis der Stadt Zwickau und wurde im Jahr 2013 in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen – als einer von nur zwei Cellisten, denen diese Ehre noch zu Lebzeiten zuteil wurde.

Die meisten seiner Konzerte spielt er auf dem Marquis de Corberon (Nelsova) Stradivarius von 1726, das ihm freundlicherweise von der Royal Academy of Music zur Verfügung gestellt wird.


Stand: September 2016 (6.248 Zeichen mit Leerzeichen) - Bitte verwenden Sie nur die aktuellste Biographie. Der Text darf nicht ohne unsere Zustimmung gekürzt werden.

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