Yutaka Sado Dirigent

Yutaka Sado Dirigent

Yutaka Sado, in Kyoto geboren, gilt als einer der bedeutendsten japanischen Dirigenten unserer Zeit. Seit der Saison 2015/16 ist er Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters.

Ob Berliner Philharmoniker, DSO Berlin, Konzerthausorchester, Bayerisches Staatsorchester, die Rundfunksinfonieorchester von BR, NDR, SWR und WDR, Gewandhausorchester Leipzig, Sächsische Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Mahler Chamber Orchestra, Danish National Radio Symphony Orchestra oder Santa Cecilia Rom – die Liste der Orchester, die Sado dirigiert hat bzw. wieder dirigieren wird, ist beeindruckend.

Der langjährige Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann einige der weltweit wichtigsten Preise wie den Premier Grand Prix des 39. Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon und den Grand Prix du Concours International L. Bernstein Jerusalem. Seine enge Verbundenheit zu Bernstein führte ihn als ‘conductor in residence’ zu dessen Pacific Music Festival in Sapporo.

Seit 2005 ist Yutaka Sado Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Centre (HPAC)und Chefdirigent des HPAC-Orchesters. Dieser Konzertsaal hat sich mit inzwischen mehr als 70.000 Zuschauern jährlich zu einem der bedeutendsten Konzertorte Japans entwickelt. Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt dank seiner wöchentlichen TV-Sendung, in der er japanischen Musikfreunden als Dirigent und Moderator die Welt der klassischen Musik näher bringt.

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Yutaka Sado ist einer der bedeutendsten japanischen Dirigenten unserer Zeit und seit der Saison 2015/16 Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters. Inzwischen wurde sein Vertag mit den Tonkünstlern bis einschließlich der Saison 2024/25 verlängert.

Nach mehrjährigen Assistenzen bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann Yutaka Sado maßgebliche Dirigier-Preise wie 1989 den Grand Prix des 39. «Concours international de jeunes chefs d'orchestre» im französischen Besançon und 1995 den «Grand Prix des Leonard Bernstein Jerusalem International Music Competition». Seine enge Verbundenheit zu Leonard Bernstein führte ihn als Conductor in Residence auch zu dessen Pacific Music Festival in Sapporo. Beim «Leonard Bernstein Memorial Concert» in der Kathedrale von St. John the Divine in New York stand Yutaka Sado im Dezember 1990 neben weiteren Bernstein-Schülern am Pult.

Bereits seit 2005 ist der in Kyoto geborene Dirigent Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Center (PAC) und Chefdirigent des PAC-Orchesters. Dieses Konzert- und Schauspielhaus hat sich mit etwa 60.000 Abonnenten jährlich zu einem der wichtigsten künstlerischen Veranstaltungsorte Japans entwickelt. Yutaka Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt dank einer wöchentlichen TV-Sendung, in der er von 2008 bis 2015 als Dirigent und Moderator japanischen Musikfreunden die Welt der klassischen Musik näherbrachte. Seit fast 20 Jahren leitet er die alljährliche Aufführung von Beethovens neunter Symphonie mit 10.000 Chorsängerinnen und -sängern in einem Stadion in Osaka. Das «Daiku», auf Deutsch «Die Neunte», wird in der Regie des Mainichi Broadcasting System (MBS) durchgeführt, eines großen japanischen Hörfunk- und Fernsehsenders, und erfreut sich in Japan größter Beliebtheit. Mit seinem 2003 in Hyogo gegründeten Super Kids Orchestra, das die talentiertesten Schulkinder der Unter- und Mittelstufe aus ganz Japan im Rahmen eines vorbildlichen Musikerziehungsprogramms fördert, geht Yutaka Sado regelmäßig auf Tournee. Seit 2003 ist er auch Chefdirigent des bereits seit 1990 bestehenden, in Japan sehr populären Siena Wind Orchestra, eines der wenigen professionellen Blasorchester weltweit.

Yutaka Sados Karriere außerhalb Japans entwickelte sich zunächst vor allem in Frankreich, wo er von 1993 bis 2010 Chefdirigent des Orchestre Lamoureux in Paris war. Seit Jahren ist der charismatische Orchesterleiter auch einer der Lieblingsgastdirigenten des Orchestre de Paris. In Turin gab er 2010 sein italienisches Operndebüt mit «Peter Grimes» von Benjamin Britten in einer Inszenierung von Willy Decker. Seither kehrt er regelmäßig ans Teatro Regio zurück.

Im Rahmen seiner umfangreichen Konzertverpflichtungen beim Tonkünstler-Orchester führten ihn Konzerttourneen nach Japan, England und - zuletzt - Deutschland mit Konzerten in der Hamburger Elbphilharmonie, dem Dresdener Kulturpalast und der Essener Philharmonie.

Mittlerweile hat Yutaka Sado vor zahlreichen herausragenden europäischen Orchestern gestanden. Er gastierte bei den Berliner Philharmonikern, beim Deutschen Symphonie-Orchester und beim Konzerthausorchester Berlin, in München beim Bayerischen Staatsorchester sowie bei den Rundfunksinfonieorchestern des BR, NDR, SWR und WDR. Sado dirigierte das Mahler Chamber Orchestra, das Leipziger Gewandhausorchester, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Staatskapelle Weimar, die Dresdner und die Hamburger Philharmoniker, ebenso die Bamberger Symphoniker, das Gürzenich-Orchester Köln und das Tonhalle Orchester Zürich. Weiterhin stand er am Pult des Orchestre de la Suisse-Romande, des London Symphony und des London Philharmonic Orchestra, des BBC Philharmonic, des Orchestre de Paris, des Orchestre Philharmonique de Radio France, des Orchestre National de France. In Italien leitete er das Orchestra di Santa Cecilia Rom, das RAI Torino, das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi und das Orchester des Maggio Musicale Florenz. Sein USA-Debüt gab Yutaka Sado im Jahr 2018 beim National Symphony Orchestra Washington.

Über 50 CD-Aufnahmen dokumentieren das vielseitige künstlerische Schaffen Yutaka Sados. Im 2016 gegründeten Eigenlabel des Tonkünstler-Orchesters erscheinen bisher unter der Leitung von Yutaka Sado Eigenproduktionen und Live-Mitschnitte aus dem Wiener Musikverein wie «Ein Heldenleben» und die «Rosenkavalier»-Suite von Richard Strauss, Haydns Sinfonien Nr. 4-6, Bruckners Sinfonien Nr. 4 und 9, Sibelius‘ Sinfonien Nr. 2 und «Finlandia», Haydns «Schöpfung» und die Orchesterwerke von Leonard Bernstein.

Stand 29.08.2019 (610 Wörter, 4.538 Zeichen mit Leerzeichen) - Bitte verwenden Sie nur die aktuellste Biographie

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